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| Vor dem Eingang 1 Vestibolo Das Vestibül 2 Stanza del Mascheraio Zimmer des Maskenträgers 3 Stanza della Musica Musikzimmer 4 Stanza del Mappamondo Zimmer der Weltkugel 5 Zambracca Sterbezimmer 6 Veranda dell'Apollino Apollinische Veranda 7 Stanza della Leda Zimmer des Gefangenen 8 Bagno blu Blaues Badezimmer 9 Hausapotheke 10 Stanza del Lebroso Zimmer des Aussätzigen 11 Corridoio della Via Kreuzgang 12 Stanza delle Reliquie Reliquienzimmer 13 Oratorio Dalmata Warteraum 14 Scrittoio del Monco Schreibzimmer des Verstümmelten 15 Officina Die Werkstatt 16 Corridoio del labirinto Bibliothek 17 Stanza della Cheli Speisesaal 18 Cucina Küche |
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Führerin: "Die Werkstatt. Das Hauptarbeitszimmer des Dichters. Die Tür ist so niedrig, dass der Eintretende gezwungen ist, sich zu verbeugen, eine Ehrenbezeugung an die Kunst, die hier geschafft wurde. Auffällig die Helligkeit des Zimmers und die Einfachheit der Möbel aus hellem Eichenholz." D'Annunzio: "Es gibt kein anderes Geräusch auf der Welt als das meiner Feder, und es gibt nur das Weiß meines Fabriano-Papiers. In Nachahmung der Natur ist kein Kunstmittel lebendiger, beweglicher, schärfer, verschiedenartiger, reicher, plastischer, gehorsamer, empfindsamer, treuer." Führer: "Hier entsteht ein Werk, hier wird gearbeitet." D'Annunzio: "Ich schmiede Eisen, ich blase Glas, ich bearbeite Edelsteine, bedrucke Holz mit einer Druckpresse, ich bemale Stoffe, ich schnitze Holz und Knochen. In der Tat ist alles hier von mir geschaffen und verklärt. Führerin: "Auf dem zweiten Schreibtisch steht die zugedeckte Büste der Duse, 'verschleierte Zeugin' genannt." Führer: "Die Schauspielerin ist die verhüllte Zeugin seines ununterbrochenen Schaffens." Flüsterer: "Über den See starrend, in Seide gewandet, fiel er endlich aus dem Fenster, brach sich aber nicht das Genick. Die Droge Macht, verfeinert durch Kokain, Heroin und Opium. Das Körpergebilde und das Staatsgebilde. Design als letzte Chance, mit einer finalen Übelkeit den Hungernden den Hunger neiden. Unmengen von Kuchen, Torten, Bienenstich, dann wieder Abführmittel. Eine endlose Reihe von Markennamen, Ausdünstungen und Verstopfungen, Euphorien und Depressionen. Seine Ausrufezeichen werden zu blauen Bohnen. Der Leser wird in Erhöhung des Gesagten erschossen. Das Ganze ein Ossiarium, ein Knochenturm, in dem Kunst durch Sortierung von Soldatenknochen erzeugt wird. Statt Sex die tägliche Erwähnung in den Klatschspalten. Der teuerste Wagen, das edelste Geschirr, als journalistische Hofschranze, die Lieder der Macht singend. Seine Bettlägerigkeit, Hingelagertheit, lang ausgestreckt und seitlich aufgerichtet, wie ein gelangweilter Römer, der darauf achtet, daß ihm das Essen nicht oben wieder rauskommt. Im Staub liegend. Zampano, graue Eminenz, Ehrenbürger, Legende, Promi, Starfucker. Blutleere, kalte Hände, schuppige Haut. Interviews, Pressekonferenzen, tausende von Statisten."
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