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| Vor dem Eingang 1 Vestibolo Das Vestibül 2 Stanza del Mascheraio Zimmer des Maskenträgers 3 Stanza della Musica Musikzimmer 4 Stanza del Mappamondo Zimmer der Weltkugel 5 Zambracca Sterbezimmer 6 Veranda dell'Apollino Apollinische Veranda 7 Stanza della Leda Zimmer des Gefangenen 8 Bagno blu Blaues Badezimmer 9 Hausapotheke 10 Stanza del Lebroso Zimmer des Aussätzigen 11 Corridoio della Via Kreuzgang 12 Stanza delle Reliquie Reliquienzimmer 13 Oratorio Dalmata Warteraum 14 Scrittoio del Monco Schreibzimmer des Verstümmelten 15 Officina Die Werkstatt 16 Corridoio del labirinto Bibliothek 17 Stanza della Cheli Speisesaal 18 Cucina Küche |
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D'Annunzio: "Man muß etwas für seinen Körper tun, um dem Geist die Kräfte wiederzugeben, die er in Stunden der Mutlosigkeit verlor. Ich steige früh aufs Pferd. Zu Haus angekommen, härte ich die Muskeln mit kaltem Wasser ab, übe eine Viertelstunde mit den eisernen Hanteln. Der Arzt kommt und gibt mir eine Glyzerinphosphat- und Strychninspritze. Ich fühle mich besser, elastischer, leichter." Führerin: "Die apollinische Veranda. Sie ist an die ehemalige Villa angebaut worden, um dem Schlafzimmer des Dichtters indirektes Licht zu spenden. Den Name hat sie von der Apollstutue in der Mitte erhalten. Die Veranda war als Lese- und Arbeitsraum benutzt. Auf einem Tischen links die Photographien der Mutter und der Eleonora Duse ( die hintere). Sie war eine Theaterschauspielerin, die bekannteste Geliebte von d'Annunzio." D'Annunzio: "Ein Hügel, ganz grün, mit kleinen Wiesen, mit Platanen, Zypressen, Lorbeeren und Steineichen bedeckt, wird der lateinischen Rasse dazu verhelfen, ihre vergangene Größe wiederzufinden. Ich glaube, dass die Dichter und die Einfältigen hier das Weben der Waldnymphen und den Atem des großen Pan vernehmen können." Flüsterer: "Die Sonnenaufgänge hinter den Bergen, die Sonnenuntergänge am Ende des Sees, die Zypressen, die von den Vorhängen ausgeschlossene Mittagssonne, die hellen Seidenstores sich wiegend im Wind, und der Mann hat so viel Drogen im Kopf, ist so euphorisch über die von ihm verursachte Kultur, daß er aus dem Fenster fällt und sich für Sekunden schrecklich dafür schämt. Er stößt auch mit dem Kopf gegen die extra tief angebrachten Türbalken am Zugang zu seinem Arbeitszimmer. Besucher sollten sich automatisch verbeugen müssen, aber er selbst hat oft vergessen, seinen Kopf einzuziehen. Die häuslichen Unfälle sind Legende. D'Annunzio: "Ich habe die Wände an meinem Bett mit rotem Brokat tapeziert und es hinter Paravans versteckt. Ich habe mir eine Art Alkoven eingerichtet, um in Purpur zu schlafen, in der schönen Farbe des Blutes."
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